Allein, in Zweier- oder Dreierteams nahmen sie an der ersten Runde der diesjährigen IJSO teil und bearbeiteten das Aufgabenblatt.

Dabei untersuchten die Jugendlichen vielfältige Fragestellungen rund um das Thema „Oh Schreck, ein Fleck!“ Sie erzeugten Saft- und Schokoladenflecken, um sie dann mit verschiedenen Haushaltsmitteln wieder zu entfernen. Außerdem beobachteten sie, wie sich ein ausgiebiges Bad in Waschlösungen auf rote Gummibärchen auswirkt. Dabei waren gute Kenntnisse in Biologie, Chemie und Physik sowie eine gehörige Portion Forschergeist gefragt.

„Wir freuen uns, wie gut die Jugendlichen unsere Aufgaben annehmen und umsetzen.“, sagt die IJSO-Geschäftsführerin PD Dr. Heide Peters. „In diesem besonderen Jahr boten die Experimente, die auch zuhause durchgeführt werden können, eine gute Ergänzung zum Unterricht auf Distanz.“ So konnten die Teilnahmezahlen trotz der SARS-CoV-2-Pandemie auf hohem Niveau gehalten werden.

Rund 600 Lehrkräfte bewerteten die Ausarbeitungen ihrer Schüler:innen. Die Ergebnisse teilten sie der Wettbewerbsleitung mit, sodass die Teilnehmenden der zweiten Runde jetzt feststehen. Offizieller Starttermin für das IJSOquiz ist der 1. März. „Etwa 1 000 Teilnehmende schreiben jedes Jahr das IJSOquiz und rücken dem Ticket zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb ein Stück näher.“, so Dr. Felicitas Niekiel, die wissenschaftliche Leiterin des Wettbewerbs.

Der internationale Wettbewerb, der jedes Jahr im Dezember stattfindet, wird im Jahr 2021 von den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgerichtet. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Im Mai entscheidet nach dem Quiz zunächst die Klausurrunde über die Auswahl der Teilnehmenden am Bundesfinale im September. Nach anspruchsvollen experimentellen und theoretischen Klausuren wird dort öffentlich das sechsköpfige Nationalteam nominiert.

© IJSO - IPN