Die beiden Schüler Ole und Paul wurden 2025 mit ihrem Projekt "Wald der Zukunft - Waldbrandresilienz von heimischen Baumarten" im BUW I mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
In dem nachfolgenden Video berichten die beiden Jungforscher von ihrem Projekt und von Ihren Erfahrungen im BundesUmweltWettbewerb.
Interview mit Ole und Paul zu ihrem Projekt
Kurzinformation zum Projekt:
Der zunehmend voranschreitende Klimawandel bedingt aufgrund von länger anhaltenden Trockenperioden eine Zunahme von Waldbränden. In mittlerweile fast regelmäßigen zeitlichen Abständen fallen auch in Deutschland größere Teile von Waldgebieten wie beispielsweise in Bayern, Brandenburg, Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt den Flammen zum Opfer. Diese Waldbrände haben erhebliche negative Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt in den Bereichen und wirken sich zudem negativ auf das Klima aus.
Ziel des Projekts von Paul Keßler und Ole Schenzer ist ein Beitrag zur Beantwortung ihrer Forschungsfrage, welche heimischen Waldbaumarten sich besonders für eine erhöhte Waldbrandresilienz – die Widerstandskraft gegenüber Waldbränden – hierzulande eignen können. Dazu untersuchen die zwei Schüler mit einer Reihe unterschiedlicher experimenteller Methoden die Brennbarkeit von Holz und Streu verschiedener heimischer Baumarten unter verschiedenen Bedingungen. Mit ihren Ergebnissen zeigen die zwei Jungforscher unter anderem unterschiedliche Effekte der Brandresilienz ihrer untersuchten Baumarten in Abhängigkeit von deren Borkenbeschaffenheit. Weiterhin weisen die zwei Schüler nach, dass insbesondere Nadeln von Nadelbäumen eine höhere Zündenergie und über einen längeren Zeitraum benötigen als Laubblätter. Von ihren Forschungsergebnissen ausgehend geben sie erste und klare Empfehlungen für zukünftig mögliche Anpflanzungen neuer Waldbaumbestände, um die Waldbrandresilienz hierzulande erhöhen zu können.